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10.11.2017 Rote Linie

Aktion "Rote Linie" gegen Kohle am 10.11. erfolgreich verlaufen

10.11.2017 | Klima- , Energie- und Umweltverbände sowie kirchliche Akteure haben sich in der Initiative "Kohle Stoppen Hamburg“ zusammen getan und am 10.11 um 10:30 Uhr zu einer Aktion am Hamburger Rathaus aufgerufen.

Rote Linie gegen Kohle

Die Rote Linie-Aktion am Hamburger Rathausmarkt war ein voller Erfolg!!! Ca. 100 Teilnehmer zogen symbolisch und in Form von Bannern eine Rote Linie gegen die Kohlekraft. Hamburg, raus aus der Kohle! So unsere Forderung an den Hamburger Senat. Danke an alle, die da waren und uns unterstütz haben! Auf dem Foto links äußert Judith Meyer-Kahrs aus der Infostelle Klimagerechtigkeit das Statement für mehr Klimagerechtigkeit, für die ein sozialverträglicher Kohleausstieg unvermeidbar ist.

Während in Bonn die Klimaverhandlungen in die zweite Woche gehen, haben wir am 10. November die Rote Linie gegen Kohle gezogen: „Bis hierhin und nicht weiter!“
Die Ziele von Paris lassen sich ohne einen bundesweiten Kohleausstieg nicht erreichen. Hamburg kann hier ein Vorreiterrolle einnehmen. Die Ankündigung der Behörde für Umwelt und Energie in der letzten Woche, den Kohleausstieg mit der Abschaltung des Heizkraftwerk Wedel in 2022 und der Umstellung des Heizkraftwerk Tiefstack auf Gas bis 2025 voranzubringen, sind ein Schritt in die richtige Richtung.
Mit unserer Aktion fordern wir die konsequente Umsetzung dieser Ankündigung. Wichtig ist, dass durch die neuen Pläne kein Einfallstor für Fernwärme aus dem Kohlekraftwerk Moorburg geschaffen wird.

Die Rote Linie war eine gemeinsame Aktion der Infostelle für Klimagerechtigkeit im Zentrum für Mission und Ökumene, dem BUND, dem Hamburger Energietisch, gegenstrom, Robin Wood dem Umwelthaus am Schüberg, Brot für die Welt u.a.

 

Der Radiosender 90,3 berichtete am Vormittag von der Aktion.

Mehr zur Aktion im angehängten Aufruf

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