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Kirchliche Stimme soll politisch deutlicher werden

Bundesweites Ökumenisches Netzwerk Klimagerechtigkeit gegründet

26.04.2018 | Durch den Zusammenschluss sollen Austausch und Qualifizierung kirchlicher Akteure verbessert und das kirchliche Engagement für mehr Klimagerechtigkeit in Politik und Gesellschaft gestärkt werden.

Gründungstagung Ökumenisches Netzwerk Klimagerechtigkeit

Mitte April hatten sich Vertreterinnen und Vertreter der Fachstellen Eine-Welt und Weltkirche der Landeskirchen und Diözesen, Missionswerke und kirchlichen Hilfswerke, der Umwelt-Beauftragten der Kirchen, Orden und Verbände sowie des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) und der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zu ihrer Gründungskonferenz für das Ökumenische Netzwerk in Münster getroffen. Die Geschäftsstelle des Koordinators ist im Zentrum für Mission und Ökumene in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland angesiedelt. Eine weitere Geschäftsstelle ist beim katholischen Hilfswerk Misereor in Berlin. Das Netzwerk kann als Weiterentwicklung der entwicklungspolitischen Klimaplattform der Kirchen, Entwicklungsdienste und Missionswerke auf vielfältige Erfahrungen zurückgreifen.

 

Ziel des Netzwerks ist, die theologische und spirituelle Fundierung des Themenfeldes Klimagerechtigkeit in der Arbeit der Kirchen und die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen kirchlichen Akteurinnen, Umwelt- und Eine Welt Gruppen über die konfessionellen Grenzen hinaus.

 

„Die evangelischen und katholischen Kirchen mit ihren Hilfswerken und Konferenzen sind gesellschaftspolitisch ein wichtiger Akteur. Es geht um die Verantwortung der Christen für die Zukunft der Erde, die sowohl in der Enzyklika von Papst Franziskus „Laudato si“ als auch in der EKD Denkschrift „Umkehr zum Leben - Nachhaltige Entwicklung im Zeichen des Klimawandels“ bekräftigt wird“

Chris Böer, Koordinator des Ökumenischen Netzwerkes Klimagerechtigkeit