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Demorückblick

Erfolgreiche Demo am 20.09

20.09.2019 | Am 20.09 war der dritte große Klimastreik von Fridays for Future zu dem auch das Zentrum für Mission und Ökumene sowie Umweltpastor Jan Christensen aufgerufen haben sich der Demo anzuschließen. Dies geschah in Form einer Andacht mit Glockenläuten und eines Demoblocks. Nun ein kurzer Rückblick auf den Tag:

Am 20.09 hat die Bewegung „Fridays for Future“ erstmals gemeinsam mit zahlreichen gesellschaftlichen Gruppen wie Gewerkschaften, Kirchen und Umweltschutzverbänden zu einem dritten globalen Klimastreik aufgerufen. Anlass waren zum einen die Verhandlungen der Regierungsparteien in Berlin über ihr Klimapaket und der Beginn der UN-Vollversammlung in New York zwei Tage später. In der Nordkirche haben das Zentrum für Mission und Ökumene sowie Umweltpastor Jan Christensen an Gemeinden und Einrichtungen appelliert, eine Klima-Andacht zu feiern, die Glocken zu läuten oder sich einer Demo anzuschließen.

Mitglieder des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit hatten „Churches for Future“ initiiert, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) hatte mit mehr als 50 Landeskirchen, kirchliche Einrichtungen, Diensten und Werken diesen Aufruf unterzeichnet.

Am 20.9. feierten vor den Hamburger Hauptkirchen St. Petri und St. Jacobi jeweils ca. 100 Menschen eine Andacht, im Anschluss um fünf vor zwölf läuteten die Kirchenglocken als Zeichen der Dringlichkeit.

Nach der Andacht zogen alle Interessierten gemeinsam zu den vielen anderen Menschen auf dem Jungfernstieg und fanden sich im Kirchenblock zusammen. Gegen halb eins reihte er sich mit als erster hinter den Lautsprecherwagen. Erkennbar war der Block durch „Churches for Future“-Fahnen und ein Banner mit dem Slogan „#GoforGerechtigkeit“.

Gemeinsam mit 100.000 anderen Hamburgern lief der Kirchenblock dann die 4 km lange Demostrecke. Zwischendurch musste immer wieder Halt gemacht werden, da die Spitze des Demozuges auf die noch Wartenden des Demozugendes getroffen war. Am Ende hatte sich so eine gigantische Menschenkette um die Binnenalster gebildet.

Neben vielen interessanten Redebeiträgen und musikalischen Auftritten von verschieden bekannten Künstlern hielt um kurz vor vier Anne Freudenberg, Referentin für Theologie und Nachhaltigkeit im Zentrum für Mission und Ökumene, auf der Abschlusskundgebung eine kurze Ansprache vor tausenden anwesenden Menschen auf dem Jungfernstieg.