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Tagung und offene Diskussion

Klimakrise und Protestkultur u.a. mit Prof. Dr. Haunss am 20./21.11.2020

20.11.2020 | Die globale Klimakrise hat eine weltweite Protestkultur ausgelöst, die aus teilweise sehr unterschiedlichen Initiativen, Bewegungen, Aktionsbündnissen und Organisationen besteht. Mit teils lokalen, teils global koordinierten und durchgeführten Protestaktionen soll jener Druck erzeugt werden, der aufrüttelt und politische Entscheidungen der Mächtigen zur Folge haben soll.


Welche Klimabewegungen gibt es und was charakterisiert sie? Was sind die Voraussetzungen für die Wirksamkeit von Protesten und welche Protestformen gibt es? Wie weit darf und muss der Protest gehen? Welche Forderungen stellen Klimabewegungen und wie reagieren Parteien, Medien, andere soziale Bewegungen und die Öffentlichkeit? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten mit früheren Protestbewegungen gibt es?

 

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Tagung und werden im Plenum und in Workshops bearbeitet.

Die Tagung beginnt am Freitag um 19 Uhr mit dem Vortrag „Entstehungs- und Erfolgsbedingungen sowie Perspektiven der neuen Klimabewegung“ des Bewegungsforschers Prof. Dr. Sebastians Haunss, Universität Bremen und kann auch kostenlos als Einzelveranstaltung ohne Anmeldung besucht werden.

Am Samstag geht die Tagung von 9 bis 17 Uhr.

 

 Geleitet wird die Tagung von Gerald Roemer, Helmut Janßen-Orth, Thomas Schönberger. Veranstalter sind das UmweltHaus am Schüberg und die Katholische Akademie Hamburg. Der Teilnahmebeitrag beträgt 60,00 E (ermäßigt 30,00 E). Die Veranstaltung findet in der Katholischen Akademie Hamburg, Herrengraben 4, 20459 Hamburg statt.

 

Weitere Informationen und Anmeldung für die Tagung: Thomas Schönberger, schoenberger@haus-am-schueberg.de, Tel. 040 / 605 10 14.