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Solarenergie für die Good Shepherd Gemeinde in Amman, Jordanien

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) fördert eine Solaranlage in der Ev.-Luth. Good Shepherd Gemeinde in Jordanien mit 60 000 Euro. Dies hat die Erste Kirchenleitung auf ihrer Sitzung beschlossen. Die Gemeinde der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land, einer Partnerkirche der Nordkirche, spart damit bis zu 43 Tonnen CO2 im Jahr ein. Die Anlage entlastet sie von hohen Energiekosten und leistet einen vorbildlichen Beitrag zum Klimaschutz .

 

Mit der Solaranlage auf dem Dach der Kirche und des Gemeindehauses kann die Gemeinde ihren gesamten Strombedarf decken. „Derzeit machen die Stromkosten fast ein Drittel des jährlichen Budgets der Gemeinde aus. Die Solaranlage bedeutet eine große Entlastung. Gleichzeitig ist die Good Shepherd Gemeinde stolz darauf, Vorreiterin für eine nachhaltige Energieversorgung in Jordanien sein zu können“, erläuterte Hanna Lehming, Nahostreferentin im Zentrum für Mission und Ökumene in der Nordkirche.

 

Jordanien ist ein Rohstoff armes Land und daher zu 97% von Energieimporten abhängig, meist Erdöl und –gas. Rund 300 Sonnenstunden im Monat und eine hohe Strahlungsintensität bieten gleichzeitig sehr gute Voraussetzungen zur Nutzung von Solarenergie. „Innerhalb von drei Jahren wird sich die Anlage für die Gemeinde amortisiert haben, und zusätzlich übernimmt sie durch ihren Umstieg auf erneuerbare Energien eine Vorbildfunktion in ihrer Gesellschaft“, betonte Judith Meyer-Kahrs von der Infostelle Klimagerechtigkeit im Zentrum für Mission und Ökumene.

 

Die Good Shepherd Gemeinde in Amman hat etwa 400 Mitglieder und liegt im Zentrum der Stadt.

 

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Kontakt und weitere Infos zum Projekt:

Judith Meyer-Kahrs (Infostelle Klimagerechtigkeit, Projektarbeit)

Hanna Lehming (Pastorin, Nahost Referentin)